Neue Wege der Gemeinschaftsfindung oder Gemeinschaftsprozesse der alten Form zerstören Seele

 

 

Was geschieht, wen Menschen sich in Gemeinschaft zusammen finden?

 

 

 

Es gibt viel tolles. Viel Zusammenarbeit. Ein gemeinsames Ziel. Freude, Glück, … .

 

 

 

Und es gibt viel Arbeit.

 

 

 

Es fordert von jedem in seine absolute Selbstverantwortung zu gehen, absolut bedeutet: für meine Gefühle, für mein Denken, für mein Handeln und für alles was mir in meinem Leben begegnet. Denn jeder Mensch ist der Schöpfer seines eigenen Lebens. = Erwachsen sein

 

 

 

Es braucht ein hohes maß an Ehrlichkeit mit mir selbst und den anderen.

 

 

 

Es braucht eine hohe Bereitschaft mich selbst zu reflektieren, zu hinterfragen und jedes mal zu schauen: was hat das was da gerade geschieht, mit mir zu tun!!

 

 

 

Es braucht den Mut, in die eigenen Abgründe zu blicken und die dunkelsten Schatten anzusehen. Diese als ein Teil von mir anzusehen, den ich abgespalten habe und mit dem ich nichts zu tun haben wollte. Es braucht von mir, genau diesen Teil zu lieben, das er wieder mit dazu gehören darf und nicht mehr aus dem Außen gegen mich wirken muss.

 

 

 

Es braucht den Mut, mit offenen Augen in das Messer der eigenen Verletzung zu gehen und diese als selbstgeschaffen anzunehmen. Den kein Mensch hat die Macht einen anderen zu verletzen. Verletzen, kann ich mich immer nur selbst.

 

 

 

Was kann mir dabei helfen?

 

 

 

Fühlen was ist

 

 

 

Meinen Prozessen Raum geben

 

 

 

Mir Hilfe holen

 

 

 

Die Spiegelgesetze nach Hermes Tres megistos

 

 

 

Die vier Fragen nach Byron Katy

 

 

 

Was geschieht, wenn ich das nicht tue?

 

 

 

Dann treten die alten Gemeinschaftsdynamiken auf!!

 

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Ausschnitt aus meinem Vortrag:

In Gemeinschaft Leben, den ich in Nov. 2013 gehalten habe

 

 

 

Spiegel

 

 

 

Phänomen:

 

 

 

  • Die Punkte, an denen ich mich selbst noch nicht liebe, die Anteile, die ich von mir abgespalten habe fallen mir bei anderen Negativ auf. Sie triggern mich regelrecht an.

  • Oder Dinge/Situationen die ich mir selbst nicht erlauben kann, aber gerne hätte oder erleben möchte triggern mich an

  • Wenn ich eng mit Menschen zusammenlebe, ist es nicht zu vermeiden, dass dies passiert außer ich liebe mich vollkommen selbst oder ich bin so abgespalten von mir oder so „dicht“ das ich es nichts wahrnehme

 

Wie kann ich es erkennen?

 

 

 

  • oft ist es in der Situation schwierig dies zu erkennen, da ich diesen Anteil von mir komplett ablehne und hasse

  • Anzeichen können sein: Vorwürfe & Anschuldigungen gegen andere Menschen, körperliche, seelische und psychische Beschwerden, sich dem hilflos ausgeliefert fühlen, ..

  • Gefühle: (Grundgefühle) Angst, Wut, Schmerz, Trauer

    (Sekundärgefühle) Hass, Wut, Scham, Ekel, Widerwillen, Abwehr, Neid, Eifersucht, ...

  • Sätze oder Gedanken wie: das würde ich nie tun, das ist ja total unmöglich, die/der ist ja total unmöglich, die Art und Weise wie er/sie das tut ist abartig, der ist nichts Wert, …

  • oft ist es erforderlich einen Schritt zurück zu treten und mir das ganze distanziert anzuschauen und zu reflektieren

  • oft braucht es einen dritten, der das ganze aus einer anderen Perspektive sieht und das was er/sie sieht wertfrei mitteilen kann

 

 

 

Auflösung/Heilung der Situation

 

 

 

  • Es gibt viele Wege: ich kann dies für mich alleine, mit Freunden und manchmal braucht es dafür einen spirituellen oder psychologischen Begleiter

  • wichtig ist dabei mir anzuschauen, warum mich das so berührt.

  • Wenn es Anteile in mir selbst sind, die ich abgelehnt habe, ist es wichtig diese liebevoll anzunehmen und wieder zu integrieren. Denn kein Mensch ist nur Gut, kein Mensch ist immer Liebevoll, kein Mensch ist nur … . Es gehört beides dazu. Das Gute wie das Schlechte, das Saubere wie das Schmutzige, das Reine wie das Versaute, das Reflektiere wie das Unreflektierte, das Bewusste wie das Unbewusste, das Achtsame wie das Unachtsame, …

  • Wenn es Situationen sind, ist die Frage: wann habe ich mir dies oder das selbst verboten? War es vielleicht etwas, was ich von meinen Eltern übernommen habe oder etwas gegen das ich seit meiner Kindheit rebelliere? Und mir das dann ganz bewusst zu erlauben.

 

 

 

Häufige Projektionen

 

 

 

Mutter Projektion

 

 

 

Für viele Menschen, die nach Gemeinschaft suchen, soll dann wenn sie in Gemeinschaft leben, alles besser und schöner werden :

 

z.B.

 

  • liebevolles Miteinander, geistig & Körperlich

  • harmonisches Gruppenleben

  • auch mal klein sein dürfen, sich angenommen fühlen, gehalten werden von der Gruppe, ohne etwas dafür zu tun

  • Zugang zu einer anderen Sexualität

  • mehr Zeit haben für Dinge die Spaß machen: Kunst, Lesen, …

  • weniger Geld benötigen

  • überhaupt weniger Druck im Leben haben

  • …...

 

→ Die Gruppe steht hier für die Mutter und alle möchten von der Gruppe all diese schönen und wichtigen Dinge erfüllt haben, die die eigene Mutter nicht geben konnte

 

→ große Enttäuschung wenn das nicht geht

 

 

 

Vater Projektion

 

 

 

Für viele Menschen, die nach Gemeinschaft suchen, soll dann wenn sie in Gemeinschaft leben, alles besser und schöner werden gilt auch bei dieser Projektion, nur mit dem Väterlichen Aspekt:

 

z.B.

 

  • Verantwortung an einen „Führer“ (Guru) abzugeben

  • Versorgung durch die Führung, kümmert sich um „alles“

  • aber auch gefallen wollen, Anerkennung bekommen → große Anstrengungen um als gut zu gelten

 

 

 

Das Familien-Phänomen

 

 

 

  • Wir kennen heute großteils Kleinfamilien mit Vater, Mutter, Kind.

  • Dieses Schema wird oft automatisch auf Gemeinschaften kopiert.

  • Das ist nicht tragisch, solange es alle wissen und die Rollen rotieren.

  • Schwierig wird es, wenn die Rollen festgeschrieben werden, da das Rotationssystem nach einer gewissen Zeit ausgereizt ist.

  • Schwierigkeit: wenn nun die Menschen aus ihren festgefahrenen Rollen heraus wollen.

  • Kinderrolle festgefahren sind und die „Eltern“ diese aus Angst um ihren Rollen und Aufgabenverlust sie nicht ihrer Kinderrolle entwachsen lassen wollen

    → In kleinen Gemeinschaften endet dies oft mit der Auflösung dieser.

 

 

 

Die Partnerschafts-Projektion

 

 

 

Ein Paar in der Gemeinschaft, hat einen Konflikt (z.B. Kinder ja oder nein)

 

  • Paar kapselt sich innerlich von den anderen ab

  • findet den Rest der Gruppe doof (z.B. der putzt das Klo nicht so sauber, …)

 

Die Gemeinschaft bietet dem Paar Schutz:

 

  • da die anderen doof sind, müssen sie sich nicht mit ihrem Konflikt befassen

  • geht die Gruppe auseinander oder das Paar aus der Gruppe, trennt sich das Paar meist

 

 

 

Die „Looser“-Rolle

 

 

 

  • derjenige, der z.B. immer das schlechte Essen kocht und sonst auch nicht besonders gut mit seinem Leben zurecht kommt und wenig Kontakt zu den anderen hat und der sich nicht so gut durchsetzten bzw. zur Wehr setzen kann

  • dieser Mensch wird nicht unterstützt, sondern als „Looser“ abgestempelt

  • der Rest der Gruppe tauscht sich über sein Versagen aus → wir sind gut, der andere Schlecht

  • so muss sich der Rest der Gruppe nicht mit sich selbst auseinander setzten oder einzelne ihre Konflikte untereinander klären, was durchaus zu Ärger führen könnte = bequem

  • alle Emotionen oder Unmut werden auf den „Looser“ umgeleitet → er wird für seine Fehler besonders heftig verachtet, während die eigenen als nicht so schwerwiegend gelten

 

 

 

Masken / Rollen

 

 

 

Bedeutung:

 

 

 

Masken sind im Theater und im Karneval dazu da in andere Rollen zu schlüpfen und auszuprobieren.

 

Der Begriff „Person“ geht auf eine Maske zurück – auf die der antiken Schauspieler, in die ein Schalltrichter eingebaut war, der durch den die Stimme hindurch tönen konnte: personare

 

 

 

Was hat es mit Masken aus sich?

 

 

 

  • die mehr zahl der Menschen in der westlichen Welt tragen Masken

  • sie wurden uns schon früh in der Erziehung antrainiert oder wir haben sie uns von unseren Eltern, im Kindergarten und der Schule abgeguckt

  • viele unserer Gefühle waren nicht erwünscht in der Kindheit, so lernten wir sie zu überspielen / überdecken

  • wir lernten recht schnell, wie unsere Eltern und unsere Umgebung uns haben wollte und waren wir so nicht, bekamen wir die lebensnotwendige Aufmerksamkeit (Aufmerksamkeit = Liebe) entzogen, also fingen wir an Rollen zu spielen d.h. Masken zu Tragen

  • dieser Prozess setzte sich fort, im Kindergarten, der Schule, in der Arbeit, unsere Rolle als Mann, Frau, Vater Mutter, …..

  • die Masken beruhen auf dem, was andere von uns erwarten wie wir sind, oder wie wir denken sei zu müssen um, …

 

 

 

Warum Masken in einer Gemeinschaft eine Herausforderung sind

 

 

 

  • Wenn ich in Gemeinschaft lebe, entsteht Nähe, Reibung, Begegnung und viel mehr

  • Masken halten hier nicht stand und „bröckeln“ weg

  • eine Herausforderung ist nun für jeden einzelnen herauszufinden: wer bin ich ohne diese Maske, was macht mich aus?

  • eine Herausforderung ist nun, da ein Schutz wegfällt, denn in der Maske/Rolle wussten wir genau wie wir uns Verhalten müssen, damit wir das erreichen, was wir wollen, ohne diesen Schutz in Kontakt zu gehen und Begegnung zulassen zu können

  • eine Herausforderung ist es herauszufinden, was möchte ich wirklich und was wurde mir von außen aufgesetzt?

  • Eine Herausforderung ist es, mich so zu Zeigen wie ich bin, denn als ich dies als Kind getan habe wurde ich oft dafür verurteilt, abgelehnt, klein gemacht, ausgelacht, ….

  • Und für die anderen ist es spannend, was da zum Vorschein kommt, wer hinter der Maske steckt und es kann auch eine Herausforderung werden, mit dem Ich, das da hinter steckt zurecht zu kommen, gerade dann, wenn es z.B. ein sehr dominantes inneres Kind ist, das nur um sich schlägt oder immer denkt es bekommt zu wenig oder alle schulden ihm etwas, oder es ist das Opfer und alle anderen, die ihm nicht zustimmen der Täter, oder, oder, oder

 

 

 

Quellen vom Vortrag:

 

  • Eigene Erfahrungen

  • Buch: Gemeinschaft – Ein Traum auf dem Prüfstand

  • Wickipedia

  • Psychologielexikon

 

 

 

Von Melanie Moos

 

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Wir können uns bewusst entscheiden, welchen Weg wir gehen wollen. Entscheiden wir nicht bewusst, gehen wir immer den alten Weg und die anderen bestimmen über uns.

 

 

 

Die alten Wege haben dazu geführt, das sehr viele Gemeinschaften gescheitert sind.

 

 

 

Die alten Wege haben dazu geführt, das in den meisten Gemeinschaften, die Menschen die die Gemeinschaft aufgebaut haben nach 5-15 Jahren meist nicht mehr dabei sind, außer ihr „Guru“ „Führer“ wenn sie einen hat.

 

 

 

Wenn ich einen neuen Weg wähle, den Weg der 100 % Selbstverantwortung, heißt es nicht, das dieser Weg leicht ist, zumal wir alle Menschen sind und immer wieder in das Alte zurück fallen. Dennoch bietet er eine größere Perspektive, als der alte Weg. Alle Gemeinschaftsmitglieder dürfen dort hineinwachsen und es gibt immer ein paar, die sich daran erinnern. Und es kann auch hier große Konflikte geben. Wenn jedoch jeder weiß, worum es geht (Spiegel, Projektionen, …) fällt es leichter diesen Liebesdienst für den anderen zu tun und ihm seinen Schatten zu spiegeln. Triggert es mich selbst an, dann hat es auch etwas mit mir zu tun. Ich darf meine Verantwortung übernehmen und in mein Wachstum gehen. Tangiert es mich nicht, Darf ich ins Mitgefühl und die Liebe dem gegenüber gehen, der gerade mich als Spiegel oder Projektionsfläche für sein Wachstum braucht.

 

 

 

Ich bin durch dich und du bist durch mich.

 

 

 

In Liebe Melanie

 

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